Demokratie und der öffentliche Raum.
Der öffentliche Raum ist der Ort, an dem gesellschaftlicher Austausch, Begegnung und Demokratie im besten Sinne stattfinden. Das Projekt lädt Kölner Bürgerinnen und Bürger ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich für den öffentlichen Raum zu engagieren.
Begleitet und moderiert wird das Projekt durch ein Team des hdak – Haus der Architektur, das den Prozess koordiniert und unterstützt.
Das Leitmotiv ist:
„ 1000 Stühle 1000 Bäume ist mehr als eine stadträumliche Intervention – es setzt einen Impuls für neue Formen des Miteinanders im urbanen Raum.“
Wem gehört die Stadt?
… und wie kann Teilhabe gerecht und nachhaltig gestaltet werden?
Das Projekt regt den Diskurs darüber an, wie urbane Räume lebenswerter und klimaresistenter werden können. Damit wird der öffentliche Raum zur Bühne für niedrigschwellige, inklusive Kommunikation und zu einem zentralen Fundament demokratischer Prozesse.
Das Projekt erzielt konkrete Ergebnisse. Bestehende Plätze und Stadträume werden durch das generationenübergreifende Engagement der Bürger:innen als öffentliche Orte der Begegnung gestärkt. Stühle signalisieren und fördern das Miteinander. Bäume sollen gepflanzt werden, um das Stadtklima zu verbessern.
Schirmherr Torsten Burmester unterstützt.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester hat 2026 die Schirmherrschaft für 1000 Stühle 1000 Bäume übernommen. Er unterstützt das bürgerschaftliche Engagement ausdrücklich:
„Das Projekt 1000 Stühle 1000 Bäume ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement unsere Stadt nachhaltig bereichern kann. Es trägt dazu bei, öffentliche Plätze aufzuwerten, Begegnungsräume zu schaffen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ich begrüße ausdrücklich das Ziel, diese Initiative weiter auszubauen und in alle Veedel Kölns zu tragen. Projekte wie dieses stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördern eine aktive Mitgestaltung unserer Stadt. Sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für 1000 Stühle 1000 Bäume und unterstütze dieses Engagement mit Überzeugung.“
Das Projekt wird ein Erfolg, wenn die Menschen in den Gruppen tolerant sind und gut miteinander kommunizieren, wenn alle Beteiligten auch bei Hindernissen ihre positive Energie behalten und wenn städtische Stellen nach ihren Möglichkeiten unterstützen. Bürger:innen sind aufgefordert, verantwortungsvoll für den Projekterfolg einzustehen.
Unterstützt wird das Projekt von zahlreichen Persönlichkeiten aus der Kölner Stadtgesellschaft.
So war Henriette Reker die 1. Schirmherrin von 1000 Stühle 1000 Bäume. Die frühere Kölner Oberbürgermeisterin lobt das „wunderbare Projekt, weil es das Stadtklima verbessern will und dabei die Menschen einbezieht."
Ein überzeugendes Konzept.
Ein privater, anonymer Sponsor ermöglichte die Anschubfinanzierung des Projektes 1000 Stühle 1000 Bäume. Seitdem sind schon einige Institutionen und Privatpersonen zu den Unterstützern hinzugekommen.
Für die Zukunft werden Förderungen durch die EU, den Bund, das Land NRW sowie Stiftungen angestrebt. Bestehende Initiativen zu Grün in der Stadt und sozialem Miteinander werden verbunden.
So funktioniert das Projekt.
Bis zum 31. Januar 2025 konnten sich Initiativen mit mindestens 10 Personen - und einem Altersunterschied von 50 Jahren zwischen zwei Gruppenmitgliedern - bewerben.
Nachbarschaftsgruppen entwickelten eine gemeinsame Idee für einen Ort in ihrem Umfeld, der durch Bäume und Sitzmöglichkeiten zu einem lebendigen Treffpunkt werden kann.
Das Team des hdak sichtete die Bewerbungen, wählte die Projekte aus.
Sechs Orte, sechs Transformationen im Stadtraum
Die Gruppen setzen ihre Projekte eigenständig um und kümmern sich dauerhaft um die Stühle, Bäume und den Ort, den sie gemeinsam geschaffen haben. Im Sommer 2025 starteten die Initiativ-Gruppen mit selbstorganisierten Festen zum Auftakt ihrer Projekte vor Ort.